Dermoidsinus
Der Dermoidsinus ist eine rassespezifische, vererbare Erkrankung des Rhodesian Ridgeback und seiner Mischlingsnachkommen. Ein Dermoidsinus bildet sich durch eine embryonale Fehlentwickelung, wodurch Zellen, aus denen sich die Haut später entwickelt, nicht von Zellen, die später das Nervensystem bilden, gänzlich getrennt werden. Hierdurch entstehen feine tunnelartige Strukturen, die von der Hautoberfläche bis zur Wirbelsäule ziehen. Diese Strukturen sind komplett mit Haaren und Drüsen ausgestattet und eröffnen sich trichterförmig an der Hautoberfläche.Der Dermoidsinus kann vom Nackenbereich bis zum Rutenansatz auftauchen.Da er Haarteilchen, kleine lose Haare und auch Drüsensekrete beinhaltet, kommt es häufig zu schlimmen entzündlichen Veränderungen. Der Dermoidsinus sollte baldigst von einem erfahrenen Chirurgen operiert werden.
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